BETTEINSÄTZE

 
Der Begriff Lattenrost bezeichnet eine Baugruppe, die üblicherweise im Bett das komfortable und bequeme Liegen unterstützt und damit eine wichtige Funktion für den erholsamen Schlaf darstellt. Der Begriff „Latte“ ist von der rechtwinkelig zur Liegefläche angebrachten Leiste abgeleitet. Diese „Latte“ ist als Holzversion heute üblicherweise eine 6- bis 7-lagig verleimte Schichtholz-Leiste.


GRUNDLEGENDER AUFBAU

Ein Lattenrost hat einen stabilen Rechteckrahmen (Holz, Metall, Kunststoff), der etwas kleiner als das Innenmaß des Bettrahmens ist. Auf diesem Rahmen sind Leisten üblicherweise aus Holz, in Sonderfällen auch aus faserverstärktem Kunststoff befestigt. Als Befestigung dient in der Regel eine elastische Kunststoffhalterung (Loslager). Die Leisten können einfach oder doppelt in Bereichen höheren Körpergewichtes (z.B. Hüfte) gelegt sein.


ZIELE DES LATTENROSTES

  • Eine elastische Lagerung des Menschen, die auf Körperform und -gewicht des Liegenden Rücksicht nimmt (d.h. sowohl in Rücken- als auch in Seitenlage die Wirbelsäule zur Entlastung gerade zu lagern) - Funktionssynergie mit der Matratze
  • Luftzirkulation um die Matratze - Funktionssynergie mit Matratze und Bettrahmen


WEITERENTWICKLUNG

Die Erstentwicklung des Lattenrostes hat die Möglichkeit der individuellen Linienunterstützung gebracht. Die Leisten ermöglichen durch ihre rechtwinkelige Anordnung zur Liegelage jeweils spezielle Federverhalten in ihrem Bereich. Das noch relativ starre Holzlattenrost kann aber noch nicht alle Besonderheiten der Körperform und des -gewichtes auffangen. Heutige High-Tech-Werkstoffe wie Glas- und Karbonfasern haben eine Weiterentwicklung ermöglicht. Moderne Bettunterfederungen besitzen eine sehr hohe Dichte von Auflagepunkten, die sich dem Körper ergonomisch flexibel anpassen und ihn so punktgenau unterstützen.
Um entspannende Sonderlagerungen zu ermöglichen, wurde aufgrund von Erfahrungen mit der Behandlung von kranken Menschen die Aufteilung des Lattenrostes in bewegliche Segmente (Rücken-, Unterschenkel-, Oberschenkelbereich) entwickelt. In den Anfangsjahren waren diese Segmente nur manuell mit Körperkraft verstellbar. Heute sind immer mehr Lattenroste mit einem oder mehreren elektromotorischen Antrieben ausgestattet.


VERBINDUNG VON BETT ZU LATTENROST

Der Lattenrost wird lose in den Bettrahmen eingelegt. Der Bettrahmen hat hierfür stabile Auflagen in einer Höhe, die den kompletten Lattenrost und einen Teil der Matratze aufnimmt. (Maßbeispiel für die Auswahl eines Lattenrostes: Nennmaß des Bettes 200 cm × 90 cm gleich Innenmaß des Bettrahmens. Außenmaße des Lattenrostes z.B. 198 cm × 89,5 cm).


BEZUG ZU ANDEREN LEBENSBEREICHEN

Wenn Menschen nach der Bettruhe erkennen, dass der Schlaf nicht erholsam war, kann die falsche Auslegung der Kombination aus Lattenrost und Matratze die Ursache sein. Die Folgen können neben dem klassischen „Nicht ausgeschlafen sein“ auch Rückenbeschwerden, Kreuzschmerzen bis hin zu Kopfschmerzen sein.




Quelle: Wikepedia
 
 
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